„Herrlich ist es zu wissen, dass die Zukunft, meine eigene Zukunft und mit ihr die Zukunft der Dinge,
der Menschen um mich, irgendwie – wenn auch in noch so geringem Maße –
abhängig ist von meiner Entscheidung in jedem Augenblick.
Viktor E. Frankl
Immer öfter fühlen sich Menschen in den Inhalten der Logotherapie verstanden. Wir freuen uns über die Kooperation mit dem Klostergut Kronburg in Zams im Oberinntal in Tirol.
Von Jänner bis Juli 2026 gibt es Seminartage zu unterschiedlichen Themen, deren Grundlage immer die Existenzanalyse und Logotherapie von Viktor E. Frankl ist. Alle Seminare leitet und gestaltet Inge Patsch.
Wer Viktor Frankl im Original liest, wird entdecken, dass sein Verstand und sein Gefühl gleichermaßen herausgefordert wird. Wer in das Haus der Sinnlehre von Viktor Frankl eintaucht, findet so schnell nicht mehr heraus und entdeckt viele Räume. Sie betreten ein Haus, das weder die phänomenale Aussicht von der Terrasse verherrlicht noch die dunklen Winkel im Keller verschweigt.
TERMINE UND THEMEN
Ausführliche Beschreibung der Inhalte folgt und ebenso der Link zum Klostergut Kronburg.

Ich denk‘ es wird ein gutes Jahr
Freitag, 9. Jänner 2026
10.00 – 17.00 Uhr
An diesem Tag wollen wir uns gemeinsam wesentliche Fragen stellen, für die im gewohnten Alltag meistens zu wenig Zeit ist.
Hab ich die eher die Zuversicht im Blick oder die Sorge?
Wenn ich mich von Herzen freue, tauchen dann Bedenken auf?
Was überwiegt in mir, die fröhliche oder die schlechte Laune?
Anregungen aus der Sinnlehre von Viktor Frankl schenken uns Inspiration und Ermutigung und für genügend Heiterkeit bieten Gedichte, ein Märchen und Musik eine gute Mischung.

Von guten Mächten treu und still umgeben
Freitag, 27. Februar 2026
10.00 – 17.00 Uhr
Das Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ kennen viele, meistens sind die ersten Zeilen vertraut. Widmet man sich den Strophen geht von den Worten ein geheimnisvoller Zauber aus.
Immer wieder treiben dunkle Mächte ihr Spiel mit Menschen, deshalb ist es unverzichtbar, an jene besonderen Menschen zu erinnern, die uns durch ihr Leben Mut machen, eigene Entscheidungen in Freiheit zu treffen.

Mit Viktor Frankl meine Spiritualität vertiefen
Freitag, 27. März 2026
10.00 – 17.00 Uhr
„Gott ist der Partner unserer intimsten Selbstgespräche.“
Viktor E. Frankl, Der unbewusste Gott
Die Spiritualität und die Religiosität sind ein weites Land mit vielen Möglichkeiten, die Staunen auslösen. Wir werden uns Texten zum Thema Religiosität und Spiritualität widmen und die Freude über das gemeinsame Interesse teilen.
Gedanken anderer können als Inspiration dienen, um genauer über manche Prinzipien nachzudenken. Nachdenken ist geeignet Klarheit ins eigene Fühlen und Denken zu bringen. Es gibt jedoch kein Rezept, das befolgt werden muss. Es geht viel mehr, um das Bewusstwerden dessen, was der Mensch irgendwie ohnehin schon immer weiß.

Mit Viktor Frankl mein Vertrauen ins Leben stärken
Freitag, 22. Mai 2026
10.00 – 17.00 Uhr
„Das große Heilmittel für die seelische Not dieser Zeit ist das Vertrauen.“ Viktor E. Frankl
Die Fähigkeit, zu vertrauen ist wohl entscheidend für die Entfaltung des persönlichen Lebens. Dies hat viel mit der Stimmung zu tun, mit der Grundmelodie des eigenen Lebens. Ahne ich, dass „etwas“ in mir schwingt, das ich zum Klingen bringen möchte? Oberflächlich betrachtet haben wir „zwei Saiten“, die wir „stimmen“ können: den Körper und die Seele. Die Saite des Körpers lässt sich mit gesunder Ernährung und ausreichender Bewegung stimmen. Die Saite der Seele ist empfindsam, manchmal ist sie ein Seelchen und schnell verstimmt.
Diese beiden Saiten können reißen. Manchmal aus Überlastung und manchmal ohne erklärbaren Grund. Viktor Frankl spricht von der „Trotzmacht des Geistes“. Dies wäre unsere dritte Saite und die reißt auch bei Überlastung nicht.

Vom Mitgefühl mit mir selbst
Freitag, 3. Juli bis Sonntag 5. Juli 2026
Freitag, 18.00 bis Sonntag 13.00
Mitgefühl für uns selbst nehmen wir manchmal erst im Überschreiten von körperlichen und seelischen Grenzen wahr. Die körperliche Grenze erleben wir, wenn wir z. B. mit Fieber im Bett liegen und unser gewohnter Alltag nicht mehr möglich ist.
Wer seine körperlichen Grenzen wahrnehmen, sich mit seinen Eigenheiten und seiner Begrenztheit versöhnen kann, hat Respekt vor sich selbst und so wächst auch das Verständnis für unser persönliches Mitgefühl.
Die seelische Grenze erleben wir im Missverständnis, bei Enttäuschung und in der Überforderung. Eine der Überforderungen unserer Zeit ist der arrogante Anspruch, zu meinen, für alles sofort eine Lösung zu haben. Hier herrscht eine Sichtweise des Menschen, welche weder das Unvorhersehbare noch seine Einmaligkeit und Einzigartigkeit respektiert. Zur Einzigartigkeit gehören die körperlichen Talente ebenso wie die Einschränkungen. Das seelische Schicksal ist besonders durch charakterliche Eigenheiten geprägt, Interessen für die Vielfalt der Welt und für dies alles ist gutes Maß an Mitgefühl für uns selbst gefragt.