Wir können uns immer vornehmen mehr Mitgefühl zu haben und großzügiger zu sein,
und zwar nicht aus dem quälenden Bedürfnis, gut zu sein oder geliebt zu werden,
sondern weil es unsere größte Freude ist, Liebe zu geben.
Desmond Tutu
An diesem Wochenende wollen wir uns Zeit nehmen für schöne Aussichten mit guten Einsichten. Vor allem wollen wir mit heiterer Gelassenheit unserem Mitgefühl auf die Spur kommen.
Der Weg zu einem Leben mit mehr Mitgefühl für sich selbst sucht eine gelungene Verbindung zwischen Selbstbestimmung und Fremdbestimmung, zwischen Vertrauen und Sicherheit,
zwischen Autonomie und Anpassung, zwischen Individualität und Konformität.
Für diesen Weg gibt es Wegweiser und Inspiration. Auf konkrete Einhaltung exakter Vorschriften verzichten wir, denn damit wir die Selbstbestimmung nicht ernst genommen. Effekte durch das Befolgen von Geboten sollte man nicht erwarten, denn dann braucht man besonders viel mitfühlendes Verständnis für sich selbst.
Deshalb gibt es an diesen Tagen viel Inspiration aus der Sinnlehre von Viktor E. Frankl und vielen anderen.
Inspiration ist kein Rezept, was man tun soll. Inspiration beschenkt uns mit Ideen, mit erkenntnisreichen Gedanken, die man allein nicht entdeckt hätte. Sich in Gedanken anderer verstanden zu fühlen könnte eine Form von Heimat sein.
Fehleinschätzungen ergeben sich häufig dann, wenn man sich im Urteil besonders sicher ist. Wir sollten Verständnis und ein humorvolles Mitgefühl für unsere Erwartungen aufbringen und uns fragen:
Wie ist meine Sichtweise entstanden, dass ich genau weiß, was „richtig“ ist?

Aufgrund des Leistungsprinzips erleben Mitgefühl und Würde ein Schattendasein in unserer Gesellschaft. Der Sieg zählt und der definierte Erfolg auf der Basis von „Wenn-Dann-Strategien“
Manche erwarten ständig Wertschätzung und Dankbarkeit und vergessen, dass sich der andere in einer völlig anderen Lebenssituation befindet als er selbst. Manche haben sich für ein gutes Miteinander eingesetzt, haben auf vieles zugunsten anderer verzichtet und würden dies auch noch länger tun. Ob es der Körper nicht mehr zulässt oder die Seele keinen Sinn mehr in einem Engagement oder in der Arbeit findet, Mitgefühl mit sich selbst ist nun gefragt. Doch genau das haben wir nicht gelernt.
Die Scham hat die Aufgabe, das Intimste im Menschen vor dem Zugriff der Öffentlichkeit zu bewahren; was man zurückhält, schamhaft für sich behält, soll nicht zerredet, soll nicht begafft, soll nicht preisgegeben, soll nicht Objekt werden.
Viktor E. Frankl
Zeit: Freitag 5. Juli, 16.00 bis Sonntag, 7. Juli 2026, 13.00
Kosten: € 150,– inklusive Seminarunterlagen (ohne Übernachtung)
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