Herrlich ist es zu wissen, dass die Zukunft, meine eigene Zukunft und mit ihr die Zukunft der Dinge,
der Menschen um mich, irgendwie – wenn auch in noch so geringem Maße –
abhängig ist von meiner Entscheidung in jedem Augenblick.
Viktor E. Frankl, Die Sinnfrage in der Psychotherapie
„Die Logotherapie verlangt keinen „verklärten“ oder „positiven“ Blick
auf das Schwere im Leben.
Die „tragische Trias“ – so bezeichnet Viktor Frankl Schuld, Leid und Tod –
ist Teil jedes Lebens und unvermeidbar.

Es ist unmöglich aus sauren Zitronen süße Früchte zu machen. Es wäre eine unmenschliche Forderung. Ich würde sogar sagen eine „Überforderung“. Wir sind keine Zauberer und müssen uns abfinden, dass unsere Möglichkeiten und unser Einfluss begrenzt sind.
Zitronen bleiben Zitronen. Leid muss nichts Gutes haben und wir müssen nichts Positives hineininterpretieren und die Frage: Was hat man aus leidvollen Tagen gelernt, erinnert an das Zweckdenken. Der Zweck hat mit dem Sinn selten etwas zu tun.
Saure Zitronen sind in der „vollen Scheune der Vergangenheit“ jedes Menschen vorhanden. Das Leidvolle zu akzeptieren, ermöglicht jedoch die Ernte der süßen Früchte – so sehe ich das.
Den Blick für das Schöne – trotz Leid – nicht zu verlieren, das vermittelt die Logotherapie,
So bleiben Zitronen einfach Zitronen. Und die Begeisterung und Freude an den süßen Früchten! Schließlich sind wir Menschen und keine Zauberer.“
Gudrun Bertignoll, Ernährungsberatung und logotherapeutische Lebensberatung in OÖ
Sie arbeitet in unserem gemeinnützigen Verein „Logovision®“ mit. Hier geht es zu ihrer Homepage
In den alltäglichen Meldungen und Nachrichten bekommen wir fast nichts von den tragenden Kräften unseres Lebens zu hören. Doch es sind diese geheimnisvollen und guten Kräfte, die in jeder und jedem von uns wirksam werden, wenn wir die Zukunft mitentscheiden wollen. Wir brauchen Geschichten von Menschen, welche von diesen Kräften erzählen. Natürlich gibt es kein Rezept, denn jeder Mensch ist anders und keine Lebenslage der anderen gleich.
Wir informieren Sie gerne über zwei Frauen und deren Herausforderungen. Ihre Entscheidungen, Mühe auf sich zu nehmen und jede Menge Arbeit beschenkt uns mit viel Wissenswerteem!
Von Giulia Enders erfahren wir Wesentliches über das Wunderwerk unseres Körpers und von Anne Brorhilker über Steuerhinterziehung im großen Stil. Warum haben manche Menschen mehr Verständnis für die professionellen Steuerhinterzieher, als vorjenen die aus Not Sozialhilfebetrug begehen? Der Unterschied im finanziellen Ausmaß ist so groß wie der Vergleich zwischen Lagerfeuer und Sonne.
Von Giulia Enders, Ärztin und Buchautorin gibt es ein neues Buch „Organisch“. Im Gespräch sagt sie: „Jetzt wollte ich dagegen angehen, dass wir in einer von Technologie dominierten Welt uns selbst betrachten, als wären wir misslungene Maschinen. Im Krankenhaus habe ich oft gemerkt, wie technisch die Sprache war, wenn Patienten mir erzählten, wie es ihnen geht: Ich bin kaputt, ich funktioniere nicht, der Saft ist raus. Lauter Ausdrücke, mit denen man sich wie einen mangelhaften Leistungsroboter beschreibt.“
Wie soll ein Mensch „gut sein“, wenn er sich selbst als mangelhaft beschreibt?
Es gibt einige gute Podcasts mit Giulia Enders. Hier ist ein Link: „Organisch genial – Guilia Enders über die Intelligenz unseres Körpers.“
Frauenstimmen mit Ildikó von Kürthy
Anne Brorhilker, Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Köln hat sie gegen Steuerbetrüger ermittelt. Sie ließ weltweit Razzien durchführen und die Büros von Großbanken durchsuchen. Sie brachte Licht ins Dunkel illegaler Geschäfte, mit denen der Staat um Milliarden betrogen wurde.
Bei FREIHEIT DELUXE gehen Jagoda Marinić und Anne Brorhilker der Frage nach, warum wir Steuerhinterziehung – trotz viel größerer Schäden – oft eher tolerieren als Sozialhilfebetrug. Sie beleuchten die Rolle der Politik im Umgang mit der Finanzlobby und fragen nach den Einflussmöglichkeiten der Zivilbevölkerung. Und sie untersuchen, warum Steuerbetrug nicht nur kriminell ist, sondern auch eine Bedrohung für Demokratie und Freiheit.
eine gelegentlich freie Stunde benützen, um nachzudenken,
welcher Umstand oder welche Begegnung für seine spezielle Lebensgestaltung entscheidend geworden ist.