Veranstaltungen

Auf den Spuren meiner persönlichen Spiritualität

Kardinal König Haus Wien
6. April 2024 10.00 – 17.00
Ein Seminartag mit Inge Patsch

Auf den Spuren meiner
persönlichen Spiritualität

Viele Menschen haben ihr persönliches Verständnis von Spiritualität, welche jenes Vertrauen meint, von dem wir noch nicht wissen, was uns die Zukunft bringen wird.

Kaum ein Begriff hat so viele Missverständnisse und Kriege ausgelöst wie der Begriff Gott, oder das, was manche damit verbinden. Gott ist keine Instanz, die bestraft, wenn wir nicht befolgen, was sich Menschen ausgedacht haben. Deshalb ist immer wieder eine gesunde Skepsis angebracht, wenn komplexe Dinge als einfache Parolen präsentiert werden. Die Sehnsucht nach einer verlässlichen Orientierung ist groß und sowohl die Suche als auch die Angebote sind äußerst vielfältig.

Wir könnten den Begriff Gott durch das Wort Leben ersetzen. Das ist kein Verrat an Gott, sondern eine kreative Möglichkeit, sich von einem Begriff, der bei manchen negative Assoziationen auslöst, zu distanzieren. Wenn manche Menschen den Begriff Gott hören, tauchen in ihnen unmittelbar Erinnerungen auf, welche die eigene Freiheit bedrohen und eine diffuse Angst auslösen. Diese Erfahrungen können wir nicht einfach löschen, da sie tief in unserer Seele schlummern und hellwach werden, wenn das Stichwort fällt.

Tomáš Halík, ein tschechischer Theologe, sagte in einem Gespräch mit Johannes Kaup: „Ich sage immer, bei uns ist die am meisten verbreitete Religion der ‚Etwasismus‘: Etwas muss sein. Ich glaube nicht an Gott, aber etwas muss sein. Dieser ‚Etwasismus‘ ist eine Massenreligion – das ist nicht Atheismus, das ist Abstand von der Kirche.“

Samstag, 6. April 2024
10.00 – 17.00 Uhr

Seminarleitung
Inge Patsch

Seminarort
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Unkostenbeitrag
€ 180,– inklusive Mittagessen, Miete des Seminarraums und ausführliche Unterlagen

Bei Fragen bitte Mail an info@logovision-sinnlehre.at

Anmeldung


Begrenzte Personenanzahl
Anmeldung unbedingt erforderlich

Der Weg von Sehnsucht nach äußerer Anerkennung zur inneren Ergriffenheit belebt und ermutigt uns. Auf der Suche nach einer verlässlichen Orientierung sind viele Menschen unterwegs und es gibt sehr viele Wege.

Vom eigenen Inneren werden wir nicht ausreichend inspiriert – wir brauchen andere Menschen. Ohne Beziehung zur anderen und zur Welt verschwinden wir im Niemandsland der Ichs.
Václav Havel schrieb in seinen „Briefen an Olga“: „Die Seele braucht eben die Welt – ohne sie hat sie Leerlauf. Mich inspiriert die Erfahrung der Welt, keineswegs das eigene Innere.“

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